Heilt Instant Messaging den Kontaktfrust Ihrer Kunden?

Heiland Instant Messaging?Dieser Artikel erschien zuerst im Blog der i-Service-Initiative (Link).

Hotline-Warteschleifen sind vergeudete Lebenszeit. Deswegen ist es erstaunlich wie viele Menschen sich immer noch in dieses Kommunikations-Vakuum werfen – in der Hoffnung, anschließend Antworten zu bekommen, Beistand zu erhalten oder einfach Dampf abzulassen.

Instant Messaging schwebt wie der Messias übers Wasser und verkündet eine Heilsbotschaft: Antworten, Lösungen, Liebe, schnell, sofort und von überall her.

Hotlines hingegen sind teuer (für beide Seiten), E-Mail ist laang-weilig, Chat irgendwie sooo von gestern und Social Media überbewertet.

Könnte man meinen.

Wie gelingt digitale Kommunikation im Kundenservice? [Video]

Worin bestehen die Herausforderungen der Digitalisierung für den Kundenservice? Stefan Grünzner, Geschäftsführer der brightONE Consulting GmbH, erklärt es in diesem Video – kurz und knackig.

Zitat:

„Für Entscheider heißt das, dem Druck standzuhalten und nicht jedem Trend zu folgen, sondern digitale Tools und Möglichkeiten gezielt einzusetzen.“

So einfach ist das 😉

Instant Messaging für Kunden: Geschäfte auf dem Klo erledigen!

Instant Messaging und UnternehmenDer Arbeitstag eines Geschäftspartners beginnt daheim in seinem gekacheltem Refugium. Das mag unappetitlich klingen, zeigt aber perfekt das Prinzip heutiger, mobiler Kommunikation und deren Abläufe: wir wollen Dinge erledigt bekommen, Fragen beantworten oder Entscheidungen fällen können – egal wo wir sind und was wir gerade tun. Erst mit Instant Messaging trat die dafür adäquate Form der Kommunikation auf den Plan. Diese Möglichkeit müssen Unternehmen bieten – WhatsApp hin oder her.

Aber: Wie verändert das den Service, worin bestehen die Chancen, welche Risiken gibt es?

Endlich legal: Whatsapp im Kundenservice

WhatsApp im KundenserviceSeit Monaten warten unsere Kunden und wir sehnsüchtig darauf: Dass der stärkste und am schnellsten wachsende Kommunikationskanal WhatsApp im Kundenservice zwischen Unternehmen und Endkunde eingesetzt werden darf. Bis jetzt wurde dies durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Messengers sowie – eher weniger kompliziert – durch das Fehlen einer API verhindert. Sowohl die Endkunden als auch die Unternehmen murrten und einige Marken schafften mittels rechtlich unsauberen Lösungen kurzfristige Kommunikationswege auf dem derzeitigen digitalen Lieblingskanal der Kunden. Einige wurden gesperrt und einige auch ordentlich abgemahnt.

3 strategische Tipps zu WhatsApp & Instant Messaging im Kundenservice

3 strategische Tipps zu WhatsApp & Instant Messaging im Kundenservice (Foto: unsplash, bearbeitet)

Die Konfusion wächst: Instant Messaging ist zu einer wesentlichen Komponente der privaten Kommunikation geworden. Zum Anruf, der SMS, E-Mail und Social Media sind WhatsApp und Co. dazu gekommen.

Das ist nicht ohne Komplikation für den Nutzer!

Mancher hat Bekannte und Freunde bei WhatsApp, dem Facebook Messenger, Threema und Telegram (Fallback: SMS) und muss sich vorm Schreiben überlegen, wen er wo am besten erreicht. Unternehmen sind bisher im Zweifelsfall immer noch per Telefon zu erreichen, was die kaum fallende, zähneknirschende erduldete Popularität der Hotlines zu erklären vermag.

Doch was können Unternehmen jetzt tun, wo sie doch WhatsApp noch gar nicht einsetzen dürfen, aber wollen? Und was, wenn es dann endlich losgeht?

Die Stunde der Messenger – die Reduktion aufs Wesentliche?

Foto: Adam PrzezdziekDies ist der zweite Teil der Serie über neue Entwicklungen in Social Media und Instant Messenger wie zum Beispiel WhatsApp und Snapchat.

Bei WhatsApp gibt es – im Gegensatz zu Facebook – nur wenige Funktionen und auch diese sind sehr zielgerichtet auf die Kommunikation zwischen wenigen Personen ausgelegt. Diese klare Fokussierung, sowie die einfache und stark auf Mobilgeräte getriebene Bedienung, sprechen alle Generationen an. Und als angenehmes Extra gibt es die Werbefreiheit, welche laut dem Mitbegründer und Firmenchef Jan Koum auch in Zukunft Bestand haben wird.

Doch er betonte auf der letzten DLD Konferenz in München auch, dass WhatsApp künftig stärker in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern mitmischen wolle und es schon ein künftiges Geschäftsmodell gebe.

Wie kann das zusammen gehen, ohne den ursprünglichen Anspruch zu verlieren? Und was macht eigentlich der Youngster Snapchat richtig?

smoope: So bringt man einen neuen Instant Messenger zum Fliegen

brightONE zum in die Tasche stecken (Bild: gratisography)Instant Messaging ist am kommen – für Unternehmen. Bei den Konsumenten ist es ja längst angekommen. WhatsApp ist in aller Munde und Social-Media-Manager diskutieren sich die Köpfe heiß, wie sie denn nun damit umgehen können. Die Whats-App-Geschäftsbedingungen schließen allerdings eine kommerzielle Nutzung – insbesondere Spam bzw. Werbung – über diesen Kanal aus und eine offizielle API gibt es auch nicht. Für Unternehmen ist es also ein schwieriger Balance-Akt, WhatsApp ausprobieren zu wollen.

Der deutsche B2C-Messenger smoope geht einen anderen Weg. Heute sind in der Schweiz AXA Winterthur,  SBB und Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) zeitgleich mit dem B2C-Instanant-Messenger gestartet.

Das junge Unternehmen zeigt, wie man einen neuen Messenger bei Konsumenten etablieren kann.

Sie können unsere Blog-Redaktion in die Tasche stecken – und warum Sie das auch tun sollten

brightONE zum in die Tasche stecken (Bild: gratisography)

Wir freuen uns über jeden öffentlichen Kommentar in diesem Blog. Aber manchmal will man doch unter sich bleiben, oder? Die Blog-Redaktion von brightONE hat dafür einen neuen Service eingerichtet. Auf Ihrem Smartphone.

Auf Augenhöhe mit dem Kunden? Eine Frage der Haltung, erst dann eine der Technik

Auf Augenhöhe?

„Dialog auf Augenhöhe“ ist das diesjährige Motto der CCW 2015 in Berlin. Alter Wein, neue Schläuche? Auf dem alljährlichen Klassentreffen der Contactcenter-Branche habe ich in den letzten Jahre selten etwas umwerfend Neues erlebt.

Dieses Jahr ist das anders.

Es wäre leicht, jetzt direkt in die Technik einzusteigen (denn um die geht es ja letztlich). Aber es geht um eine neue Haltung, die ich bei zwei Anbietern festgestellt habe, die den Unterschied macht. Auf einen möchte ich in diesem Artikel eingehen.

CCW 2015: Menschen sprechen mit Menschen – mein Beitrag zur Zwieback-Blogparade

Werden Endkunden in Zukunft nur noch chatten und sich anschließend in Social Media beschweren? In einer Zeit, die an den unvermeidbaren Fortschritt durch Technologie glaubt, kann das Wesentliche schnell mal aus dem Blick geraten.

Es geht um Menschen und wie sie miteinander kommunizieren und Vertrauen aufbauen – erst dann um Technik. Wie schwierig das ist, weiß jedes Ehepaar.