brightONE @ World Usability Day 2015

world_usability_day_coverAm 12. November 2015 – „The Year of Innovation“ – findet zum zehnten Mal der World Usability Day statt. brightONE ist dieses Jahr erstmals stolzer Sponsor des Events in München. Das lokale Motto lautet: „Münchner Unternehmen präsentieren Ihre Ideen und Innovationen für ein Münchner Publikum.“ Treffen Sie unsere Usability Evangelisten persönlich und diskutieren Sie mit uns aktuelle Usability Trends. Eintritt frei!

Warum zu einem ergonomischen Arbeitsplatz auch ergonomische Software gehört

Mann mit Rückenschmerzen trotz ergonomisch gestalteten ArbeitsplatzRücken­schmerzen gehören zu den verbreitetsten Volks­krankheiten in Deutschland. Um Verspannungen, Hexenschuss oder Band­scheibenvorfall vorzubeugen wird heute viel Zeit und Geld in einen ergonomischen Arbeitsplatz investiert. Dabei denken die meisten wohl an ergonomische Büromöbel und auch an ihre Sitzposition, bzw. ab und zu mal Aufzustehen oder Herumzulaufen. Aber Rückenschmerzen haben sehr oft psychosomatische Ursachen, wie zum Beispiel Stress und dagegen hilft die richtige Sitzposition nur wenig.

Vermutlich kann jeder den Stress nachvollziehen: Man muss ganz dringend ein Ergebnis abliefern, aber das Programm das wir dazu brauchen lässt sich nicht starten, stürzt ab oder unser Notebook beschäftigt sich damit eine Sanduhr nach der Anderen anzuzeigen. Ein anderes Mal sind wir genervt weil die Software die wir verwenden sollen zum Lösen der Aufgabe nur bedingt geeignet, bzw. extrem umständlich zu bedienen ist.

Kann man diesen Stress verhindern? Ja, mit ergonomischer Software.

Warum rot-grün Blinde nicht nur Probleme mit Ampeln haben

Regenbogenwiese dargestellt mit unterschiedlichen FarbfehlsichtigkeitenBestimmt hat jeder schon einmal von rot-grün Blindheit gehört, aber können wir uns auch vorstellen wie sich die Welt verändert wenn man rot-grün blind ist? Klar ist, dass diese Menschen Probleme mit Ampeln haben und anhand der Position des Lichts entscheiden ob die Ampel rot oder grün ist. Aber was ist sonst noch anders? Mit einer starken Sonnenbrille kann ein normalsichtiger Mensch einen kleinen Eindruck davon gewinnen, wie es ist, wenn die Farben nicht mehr klar zu unterscheiden sind. Diese Brille kann man absetzen, ein farbfehlsichtiger Mensch hat diese Möglichkeit nicht.

Die im Volksmund so genannte rot-grün Schwäche tritt bei nur ca. 2% der Bevölkerung auf, aber ca. 10% der Bevölkerung leiden unter einer Farbfehlsichtigkeit, unter abgeschwächten Formen sogar 20%. Was mag diesen Menschen alles entgehen und wie kann man auch sie erreichen?

Barrierefreie Software – wer braucht denn so etwas?

Barrierefreie Software / barrierefreies InternetWir bewegen  uns heute ganz selbstverständlich in zwei Welten: der „Realen“ und der „Virtuellen“. Freunde treffen wir im Biergarten oder im Chatroom. Der Einkauf im Laden um die Ecke ist für uns genauso normal wie ganz bequem vom Sofa aus im Onlineshop. Was ist aber, wenn das alles nicht mehr so selbstverständlich ist?  Haben wir jemals darüber nachgedacht mit welchen Barrieren ein Mensch mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen tagtäglich zurecht kommen muss? Mit welchen Hindernissen müssen wir lernen umzugehen wenn wir erst zum „alten Eisen“ gehören. Und ich spreche jetzt von allen Barrieren die unsere Bewegungsfreiheit erschweren, also von Treppen und hohen Bordsteinen genauso wie zum Bespiel von zu kleinen Tasten, einer umständlichen Bedienung oder zu klein gedruckten Texten. Vieles davon findet man nicht nur in der „realen Welt“ sondern auch in der „virtuellen“.

Ein barrierefreies Internet kann allen zumindest in der „virtuellen“ Welt helfen sich ohne Barrieren zu bewegen. Aber wie muss man sich ein barrierefreies Internet vorstellen?

Warum es sich lohnt in Usability zu investieren

Unbenutzte Hardware, schlechte Usability

Wir alle haben das schon einmal erlebt. Wir haben uns etwas Neues gekauft. Lange haben wir danach gesucht, Testberichte gelesen und Funktionen verglichen. Endlich haben wir das Produkt gefunden, dass alle Funktionen hat, die wir uns wünschen. Wir packen es aus und nehmen es in Betrieb und dann die Enttäuschung: es hat zwar alle Funktionen, ist aber umständlich zu bedienen. Das Produkt, das wir so lange gesucht haben, verstaubt schließlich unbenutzt in irgendeiner Ecke.

Hersteller und Anbieter haben es sicher verschiedenen Tests unterzogen, aber dabei lag der Schwerpunkt auf der Funktion, während die Usability (in Deutsch „Gebrauchstauglichkeit“ oder Umgangssprachlich „Benutzerfreundlichkeit“) keine oder nur wenig Beachtung fand.

Das gilt natürlich für alle Arten von Produkten. Wie oft haben wir eine Internetseite verlassen,  weil wir dort nicht sofort gefunden haben wonach wir suchten, oder ärgern uns über Software, die wir in unserer täglichen Arbeit verwenden müssen, obwohl sie in unseren Augen umständlich zu bedienen d. h. eigentlich nur „Schrott“ ist.

Ein Usability-Test kann Abhilfe schaffen.

Crowd-Testing: Usability-Test 2.0?

dance partyDie Crowd erfreut sich bei Unternehmen immer größerer Beliebtheit, denken Sie nur an Crowd-Funding, dem Finanzieren von Projekten durch die Masse über das Internet; Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo sind hinlänglich bekannt und nicht mehr wegzudenken. Crowd-Sourcing dagegen dient dem Beziehen von Dienstleistungen, Idee oder Inhalten. Der klassische Arbeitnehmer wird ersetzt durch die anonyme Masse. Angeregt durch einen Artikel in der ct 1/2015 [1][2] über Click-Working im allgemeinen und dem „Test“ dessen im Selbstversuch, wollen wir den aktuellen Stand des Crowd-Testing im speziellen analysieren. Ultimativ wollen wir die Frage beantworten: Wie sinnvoll ist es für Sie Tests an die Crowd auszulagern?

7 todsichere Wege Webseitenbesucher zu verärgern & Kundenservice zu strapazieren

Webseiten durch die Kundenservicebrille betrachtet

Ärger über WebseiteIch schaue mir vor jedem Meeting mit einem Interessenten dessen Webseite an – selbst wenn es „nur“ um klassischen Kundenservice (das Callcenter) geht. Meistens erzählt mir diese dann sehr viel über das Unternehmen und wie es mit seinen Kunden oder Interessenten umgeht.

Heute teile ich meine persönliche Checkliste mit Ihnen. Sollten Sie sich ertappt fühlen: herzlich willkommen in prominenter Gesellschaft!

Die gute Nachricht? Es besser zu machen, kostet oft nicht viel.