Warum Benutzerfreundlichkeit enorm wichtig ist

Jungs mit SpieleconsoleGute Usability (in Deutsch Gebrauchstauglichkeit oder umgangssprachlich Benutzer­freundlichkeit) hat viele Vorteile. Die Spieleindustrie hat schon lange erkannt wie wichtig eine gute Benutzerfreundlichkeit ist.

Viele Spiele sind für die Spieler kostenlos, aber durch kosten­pflichtige Upgrades oder In-App-Käufe kann man die Fähigkeiten seiner Spielfiguren verbessern, Premium Funktionen freischalten oder höhere Level erreichen. Die Spielehersteller verdienen also nur Geld, wenn sie die Spieler überzeugen können weiterzuspielen und Upgrades zu kaufen. Doch was machen sie um ihre Kunden zu überzeugen Geld auszugeben, obwohl man das Spiel doch eigentlich kostenlos spielen kann? Neben einer interessanten, spannenden Handlung ist auch die Benutzerfreundlichkeit hoch.

Testüberdeckungsgrad: Geschätzt oder doch berechnet?

Geschäftsmann mit einer Glaskugel mit deren Hilfe er den Testüberdeckungsgrad ermitteln willDem Testmanger wird oft unterstellt, dass er viele für den Test benötigten Zahlen nicht berechnen kann und deshalb schätzt. Schließlich kann man ja zum Beispiel nicht wissen wie viele Testfälle benötigt oder wie viele Fehler während des Tests gefunden werden. In den Augen vieler findet man diese Zahlen nur in einer großen Glaskugel. Dem ist aber nicht so. Beim Testen gibt es, wie in allen anderen Managementdisziplinen auch, Regeln, Formeln und Metriken mit denen man viele Werte berechnen kann. Einer dieser Werte ist der Testüberdeckungsgrad, der das Verhältnis der getesteten Requirements (Anforderungen), bzw. Use Cases (Anwendungsfälle) gegenüber den definierten Requirements, bzw. Use Cases bestimmt.

Wie Lernförderlichkeit uns beim Lernen unterstützt

Kind mit SchultüteBeim Thema Lernen denken alle vermutlich an ihre Schulzeit zurück. Der erste Schultag war toll, schließlich bekamen wir eine Schultüte voller Geschenke. Aber dann ging’s los. Jeden Tag Daten, Formeln und Vokabeln pauken und erst die Hausaufgaben. Da war man doch richtig froh, als man endlich raus aus der Schule war und was mussten wir feststellen: „Man lernt nie aus.“

Immer wieder gibt es neue Trends, Regeln, Techniken und Erfindungen. Ständig müssen wir uns auf etwas Neues einstellen, etwas Neues lernen.

Wäre es da nicht schön, wenn uns die verwendeten Systeme beim Lernen unterstützen würden. Wenn wir eigentlich gar nicht so richtig merken würden, dass wir gerade etwas Neues lernen.

Die Norm nennt so etwas „Lernförderlichkeit“. Doch was verbirgt sich alles dahinter?

Was kostet ihr Test Prozess? (K)Eine Ahnung!

Frozen 200 Euro NoteWir analysieren die Produktivität von Test Prozessen. Warum? Unsere Kunden haben ihren Test Prozess als einen Bereich mit Potenzial für eine Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation identifziert. Unsere Test Produktivitäts Analyse liefert dazu Vorschläge und erläutert, auf welche Art und Weise diese zu einer Verbesserung beitragen.

Aber viele Kunden brauchen mehr Informationen für ihre Entscheidungen, insbesondere: Kosten und Nutzen der Umsetzung der Vorschläge.

Wir sind überzeugt von unseren Vorschlägen, aber ihnen ein Preisschild anhängen? – Lieber nicht – Zahlen haben so etwas Verbindliches. Wir haben zwar ein Gefühl für die finanziellen Größenordnungen der Umsetzung, aber wie sollen wir diese Ahnung (engl. „hunch“) in den Griff bekommen?

Im Kapitel „A domestication of hunch“ ihres Romans „The left hand of darkness“ lässt Ursula LeGuin außerirdische Mystiker auftreten, denen es durch eine Kombination von seherischer Begabung, Askese, Ritualen, Meditation und Ekstase gelingt, ihre Ahnungen zu Vorhersagen zu verdichten. Ob diese Methode auch für uns geeignet ist?

Wie individuell muss Software sein?

Individualisierbarkeit bei Autos - Oranges Auto in einer Reihe grauer AutosWir können heute viele Aspekte und Elemente unseres privaten und beruflichen Alltags auf unsere Vorlieben und Bedürfnisse einstellen. Das geht am Morgen schon los mit der Wassertemperatur beim Duschen. Dann kommt das Frühstück: Saft, Milch, Tee oder  Kaffee, mit oder ohne Milch und Zucker, dazu ein gesundes Müsli, Brot mit Marmelade oder doch lieber etwas Herzhaftes. Es gibt so gut wie nichts, das wir nicht an unsere individuellen Vorstellungen oder Wünsche anpassen können. Wir suchen uns die Farbe und Ausstattungsmerkmale unseres Autos aus, Modell, Farbe und Klingelton unseres Handys, usw.

Warum sollten wir Software oder ein Webportal nicht auch unseren individuellen Wünschen und Bedürfnissen anpassen können?

Die Norm nennt es „Individualisierbarkeit“ wenn man ein System entsprechend anpassen kann. Doch was verbirgt sich genau hinter diesem Dialogprinzip?

Schnittgesichter im Test Prozess?

Test ProzessHier geht es nicht ums Grimassenschneiden, auch wenn uns beim Reisen mit der Schnitt-Stadt und noch öfter beim Reiten auf Wellen des Schnitt-Netzes danach sein mag.

Verwirrt? Es wird klarer wenn wir die Vokabeln intercity, internet und eben interface verwenden.

Während wir bei den ersten beiden das Verbindende im „inter“ (= „zwischen“) betonen, bringen wir bei interface (= „Schnitt“stelle) oft das Trennende in den Vordergrund. Das hat historische, organisatorische und technische Gründe, führt aber auch dazu, dass wir unbewusst kreative und ökonomische Potenziale ignorieren, die sich ergeben, wenn man die verschiedenen „faces“ (= Gesichter, Fronten) nicht aufeinander sondern auf gemeinsame Ziele ausrichtet und dann ihre „Interaktionen“, also was zwischen ihnen geschieht, neu definiert.

Beispielhaft haben wir das immer wieder bei der Optimierung von Test Prozessen erfahren.

Wie tolerant muss Software mit Fehlern umgehen?

Fehlertoleranz: Frau schaut erschrocken auf ihr NotebookWir haben bestimmt alle schon einmal eine Mail abgeschickt oder bekommen obwohl sie eigentlich noch gar nicht fertig war, bzw. der Anhang fehlte. Diesen Fehler kann man nur schwer verhindern. Hier trifft der Spruch zu „ERRARE HUMANUM EST“ („Irren ist Menschlich“). Der Volksmund sagt weiter „und vergeben ist göttlich“. Was aber ist mit Software? Vergibt sie auch den ein oder anderen Fehler? Wie tolerant muss Software sein? Was versteht man unter Fehlertoleranz bei Software und Webportalen?

Bessere Orientierung dank Selbstbeschreibungsfähigkeit

Karte, Fernglas und KompassVor langer Zeit orientieren sich die Menschen mit Landkarten, Kompass oder an den Sternen. Heute helfen uns Navigationssysteme und Handy Apps in der realen Welt bei der Bestimmung unseres Standortes und der Suche nach dem besten Weg zum Ziel. Mit ihrer Hilfe kann man jederzeit die Fragen „Wo bin ich?“; „Wie komme ich ans Ziel?“ und oft auch „Was liegt in der Nähe?“ beantworten.

Doch wie beantwortet man diese Fragen in der virtuellen Welt von Softwareanwendungen oder Webportalen? Kann der Anwender auch dort jederzeit seinen Standort bestimmen und den für sich optimalen Weg zur Erreichung seines Ziels erkennen?

Die ISO nennt es „Selbstbeschreibungsfähigkeit“ wenn Dialoge den Anwender bei der Orientierung helfen. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

Zur Steigerung der Produktivität im Test

Wie_mehr_TestproduktivitätJoachim Raabe-Heitmann ist Senior Process Consultant bei brightONE und berät Kunden, wie sie ihre Produktivität im Test steigern können. Zu seinen Aufgaben gehören auch die Durchführung von Testprozess-Assessments im Auftrag von Kunden und die Erarbeitung maßgeschneiderter Verbesserungsprogramme.

Im nachfolgenden Interview gibt Joachim einen Einblick in seine Vorgehensweise.

Erwartungskonformität: Welchen Erwartungen muss Software gerecht werden?

Kleines Mädchen beim Schreiben ihres WunschzettelsWeihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr knüpfen wir wieder große Erwartungen an das Fest. Unsere Kinder erwarten, dass sie alle Wünsche ihres Wunschzettels erfüllt bekommen. Wir Erwachsene erwarten ein harmonisches Fest im trauten Familien- oder Freundeskreis.

Auch an Software knüpfen wir viele Erwartungen. Und damit meine ich nicht nur dass die Software ihrem geplanten Einsatz gerecht wird, dass man zum Beispiel mit „ELSTER“ (ELektronische STeuerERklärung) seine Steuererklärung online abgeben kann (auch wenn wir am liebsten gar keine Steuererklärung abgeben würden). Wir erwarten auch, dass einige Dinge auf eine ganze bestimmte Art und Weise funktionieren. So soll beispielsweise beim Klicken auf den Einkaufswagen das ausgewählte Produkt in den Warenkorb gelegt werden. Kurz gesagt, wir erwarten dass wir die Software mit unseren Erfahrungen und unserem Wissen, ohne lange darüber nachdenken zu müssen, bedienen können.

Verhält sich Software so, dann nennt die ISO das „erwartungskonform“. Was versteckt sich noch alles hinter diesem Dialogprinzip der „Erwartungskonformität“?