Erwartungskonformität: Welchen Erwartungen muss Software gerecht werden?

Kleines Mädchen beim Schreiben ihres WunschzettelsWeihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr knüpfen wir wieder große Erwartungen an das Fest. Unsere Kinder erwarten, dass sie alle Wünsche ihres Wunschzettels erfüllt bekommen. Wir Erwachsene erwarten ein harmonisches Fest im trauten Familien- oder Freundeskreis.

Auch an Software knüpfen wir viele Erwartungen. Und damit meine ich nicht nur dass die Software ihrem geplanten Einsatz gerecht wird, dass man zum Beispiel mit „ELSTER“ (ELektronische STeuerERklärung) seine Steuererklärung online abgeben kann (auch wenn wir am liebsten gar keine Steuererklärung abgeben würden). Wir erwarten auch, dass einige Dinge auf eine ganze bestimmte Art und Weise funktionieren. So soll beispielsweise beim Klicken auf den Einkaufswagen das ausgewählte Produkt in den Warenkorb gelegt werden. Kurz gesagt, wir erwarten dass wir die Software mit unseren Erfahrungen und unserem Wissen, ohne lange darüber nachdenken zu müssen, bedienen können.

Verhält sich Software so, dann nennt die ISO das „erwartungskonform“. Was versteckt sich noch alles hinter diesem Dialogprinzip der „Erwartungskonformität“?