Gehen Sie intern auf Sendung – mit eigenen Video-Screencasts

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Videoproduktion: keine Wissenschaft mehr (Foto: Public Domain / Wikimedia)

Die Binsenweisheit zu Beginn: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Wie viele Worte ersetzt dann erst ein gut gemachtes Video? In diesem Blogbeitrag zeige ich eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man mit einfachen Mitteln in seinem Unternehmen auf Sendung geht.

5 Linktipps zu Customer-Experience und mehr (16.1.2014)

In unregelmäßigen Abständen werden unter dem Tag „Linktipps“ aktuelle lesenswerte Artikel oder betrachtenswerte Videos vorgestellt.

Diese Woche über: Co-Creation, Leadership, den Mangel an Chief-Digital-Officers, Entwicklung der Kontaktkanalpräferenzen und proaktiven Kundenservice auch jenseits von Chat.

Hundefutter, Eiscreme oder Champagner?

Credit: Flickr-Nutzer Theilr, Creative Commons Lizenz

Bild von Flickr-Nutzer Theilr (Creative-Commons-Lizenz)

Der ungewollt unappetitliche Begriff eating one’s own dogfood / dogfooding wird Microsoft zugeschrieben – drinking one’s own champagne oder icecreaming haben sich dagegen nicht so recht  durchgesetzt. All diese Begriffe bezeichnen den Umstand, dass ein Unternehmen Software, die es herstellt oder integriert, auch intern einsetzt. Das hat dann den Nebeneffekt, dass alle Beteiligten ein gesundes Eigeninteresse besitzen, eine tragfähige Lösung zu bieten. So ist es auch bei uns.

Business-Produktivität plastisch

Vor wenigen Tagen hatte ich mit zwei Kollegen den ersten Kennenlerntermin bei einem interessierten kleinen mittelständischen Unternehmen nahe München. Wenn ich darauf reflektiere, muss ich zugestehen: Wir sind nicht schnell genug konkret geworden, haben nicht schnell genug praktische Beispiele gezeigt, daher wurde nicht klar, was wir im Kern meinen, wenn wir von Business-Produktivitäts-Lösungen sprechen. Wenn man so lange konzeptuell über diese Services nachdenkt und nicht aufpasst, verliert man als Berater manchmal die Bodenhaftung.

Dabei hatten wir das denkbar Konkreteste mit im Gepäck: Den Zugang zu einem Demo-System, das ein typisches Anwendungsszenario für Business-Produktivitäts-Lösungen zeigt – und ein Video davon, falls das Netz mal wieder nicht mitspielt.

Was hätten wir daran konkret zeigen können?

Wissensarbeiter als Trüffelschweine

Foto von Hängebauchschweinen im Wildpark Schwarze Berge (C) Sven KörberVerzeihen Sie, wenn ich Sie als Wissensarbeiter im Titel gerade mit einem Schwein verglichen habe. Aber ich meine es nur gut – diese Metapher hat Methode:

In der Informationswissenschaft gibt es schon seit mindestens 20 Jahren die sog. „Information Foraging“-Theorie (deutsch vielleicht „Informations-Futtersuche“, s. z. B. hier oder im Überblick bei der Nielsen Norman Group). Im Kern geht es darum, dass jeder Informations-Suchende einer Fährte folgt, die den „Geruch“ der gewünschten Information besitzt. Auf seiner Jagd durch den Lebensraum/das System trifft er manchmal auf Begriffe, die ihn darin bestätigen, auf der richtigen Fährte zu sein. Manchmal sieht es auch so aus, als wäre die Spur kalt geworden, da die Begriffe nicht mehr passen. Nachdem der Suchende aber einen passenden Informations-Futterplatz gefunden hat, isst er sich solange daran satt, bis das Gebiet „abgeweidet“ ist – dann macht er sich auf den Weg zu neuen Weidegründen.

Warum ein Exkurs in diese biologische Metapher?

KnowTech 2013: Social Collaboration ist mehr als ein Trend

BITKOM KnowTech LogoAm 09. und 10. Oktober 2013 fand im Congress Park Hanau die jährliche KnowTech der BITKOM statt – der Kongress für Wissensmanagement und Social Media. Laut eigenen Aussagen der BITKOM ist dieser Kongress eine Plattform zum Austausch zwischen Anwendern und Anbietern, Wissenschaft und Politik.

Was war dort geboten?

Contact is King – warum wollen Kunden mehr als nur Content?

Contact is KingViele fühlen sich berufen zu definieren, was der richtige (ergo: erfolgreiche) Umgang mit dem Web und seinen Benutzern ist. „Content is King“ ist eine oft wiederholte Phrase. Entsprechend sehen wir aufpolierte, bedingt benutzbare Web- und Facebook-Seiten, die vom Marketing mit Inhalten befüttert werden. Dabei geht dieser Ansatz an dem eigentlichen Grundbedürfnis der Benutzer vorbei; etwas was dem Web von Anfang an eingeschrieben war: in Kontakt zu treten!

Suchen sie noch oder arbeiten sie schon?

Der Personaldienstleister Hays empfiehlt als eines von fünf Handlungsfeldern in seiner Wissensarbeiter-Studie: „Wissensarbeiter nicht mit Routinetätigkeiten [zu] binden.

Ich gehe vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen in Kundenprojekten einen Schritt weiter: Es sind nicht Routinetätigkeiten an sich, die Wissensarbeiter davon abhalten, am Arbeitsplatz in den „Flow“ zu kommen. Es sind die Umwege, die sie gehen müssen, um einfachste Teil-Aufgaben zu erledigen. Welche sind das?

Was unterscheidet Social Networks von Communities?

Die Geschichte sozialer Technologien im Unternehmenseinsatz ist eine Geschichte voller Missverständnisse. „Enterprise 2.0“ und „Social Collaboration“ sind als Buzzwords im Mainstream angekommen, aber oft bleiben grundlegende Mechaniken unklar. Und wer versucht, voll ausgeprägte Consumer-Angebote wie Facebook als Vorbild für seine interne Kommunikation zu nutzen, ist häufig hinterher verwirrter als vorher. Denn diese bieten oft einen bunten Strauß miteinander verwobener Interaktionsformen.

Daher möchte ich in dieser Artikel-Serie mit einigen Missverständnissen aufräumen. Hier sollen nun die Begriffe Social Network und Communities einander gegenüber gestellt werden.

Unterschied zwischen Blog und Microblog für Unternehmen

In der losen Reihe „brightONE bringt Licht ins Enterprise 2.0-Konzept-Wirrwarr“ widme ich mich diesmal einer Frage, die mir ein Kunde im Workshop gestellt hat: Wenn ich einen Blog in meinem Intranet habe, wozu brauche ich dann noch einen Microblog à la Yammer, Tibbr oder Chatter? Warum sollte man yammern (nicht zu verwechseln mit „jammern“!), wenn man auch bloggen kann? Und warum yammern so viele Blogger, dass sie etwas gebloggt haben? Ist das nicht alles das gleiche?