Gehen Sie intern auf Sendung – mit eigenen Video-Screencasts

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Videoproduktion: keine Wissenschaft mehr (Foto: Public Domain / Wikimedia)

Die Binsenweisheit zu Beginn: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Wie viele Worte ersetzt dann erst ein gut gemachtes Video? In diesem Blogbeitrag zeige ich eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man mit einfachen Mitteln in seinem Unternehmen auf Sendung geht.

Business-Produktivität plastisch

Vor wenigen Tagen hatte ich mit zwei Kollegen den ersten Kennenlerntermin bei einem interessierten kleinen mittelständischen Unternehmen nahe München. Wenn ich darauf reflektiere, muss ich zugestehen: Wir sind nicht schnell genug konkret geworden, haben nicht schnell genug praktische Beispiele gezeigt, daher wurde nicht klar, was wir im Kern meinen, wenn wir von Business-Produktivitäts-Lösungen sprechen. Wenn man so lange konzeptuell über diese Services nachdenkt und nicht aufpasst, verliert man als Berater manchmal die Bodenhaftung.

Dabei hatten wir das denkbar Konkreteste mit im Gepäck: Den Zugang zu einem Demo-System, das ein typisches Anwendungsszenario für Business-Produktivitäts-Lösungen zeigt – und ein Video davon, falls das Netz mal wieder nicht mitspielt.

Was hätten wir daran konkret zeigen können?

Wissensarbeiter als Trüffelschweine

Foto von Hängebauchschweinen im Wildpark Schwarze Berge (C) Sven KörberVerzeihen Sie, wenn ich Sie als Wissensarbeiter im Titel gerade mit einem Schwein verglichen habe. Aber ich meine es nur gut – diese Metapher hat Methode:

In der Informationswissenschaft gibt es schon seit mindestens 20 Jahren die sog. „Information Foraging“-Theorie (deutsch vielleicht „Informations-Futtersuche“, s. z. B. hier oder im Überblick bei der Nielsen Norman Group). Im Kern geht es darum, dass jeder Informations-Suchende einer Fährte folgt, die den „Geruch“ der gewünschten Information besitzt. Auf seiner Jagd durch den Lebensraum/das System trifft er manchmal auf Begriffe, die ihn darin bestätigen, auf der richtigen Fährte zu sein. Manchmal sieht es auch so aus, als wäre die Spur kalt geworden, da die Begriffe nicht mehr passen. Nachdem der Suchende aber einen passenden Informations-Futterplatz gefunden hat, isst er sich solange daran satt, bis das Gebiet „abgeweidet“ ist – dann macht er sich auf den Weg zu neuen Weidegründen.

Warum ein Exkurs in diese biologische Metapher?

Was unterscheidet Social Networks von Communities?

Die Geschichte sozialer Technologien im Unternehmenseinsatz ist eine Geschichte voller Missverständnisse. „Enterprise 2.0“ und „Social Collaboration“ sind als Buzzwords im Mainstream angekommen, aber oft bleiben grundlegende Mechaniken unklar. Und wer versucht, voll ausgeprägte Consumer-Angebote wie Facebook als Vorbild für seine interne Kommunikation zu nutzen, ist häufig hinterher verwirrter als vorher. Denn diese bieten oft einen bunten Strauß miteinander verwobener Interaktionsformen.

Daher möchte ich in dieser Artikel-Serie mit einigen Missverständnissen aufräumen. Hier sollen nun die Begriffe Social Network und Communities einander gegenüber gestellt werden.

Unterschied zwischen Blog und Microblog für Unternehmen

In der losen Reihe „brightONE bringt Licht ins Enterprise 2.0-Konzept-Wirrwarr“ widme ich mich diesmal einer Frage, die mir ein Kunde im Workshop gestellt hat: Wenn ich einen Blog in meinem Intranet habe, wozu brauche ich dann noch einen Microblog à la Yammer, Tibbr oder Chatter? Warum sollte man yammern (nicht zu verwechseln mit „jammern“!), wenn man auch bloggen kann? Und warum yammern so viele Blogger, dass sie etwas gebloggt haben? Ist das nicht alles das gleiche?

Beitrag des digitalen Arbeitsplatzes zur Unternehmensgüte

Was können richtig eingesetzte digitale Werkzeuge zum Erfolg eines Unternehmens beitragen? Was ist denn unternehmerischer Erfolg genau? Was genau macht die „Güte“ einer Firma aus? Wann sagen wir eigentlich „Die XYZ GmbH ist ein spannendes Unternehmen“?

Was ist der „Digitale Arbeitsplatz für Wissensarbeiter“?

Ich gebe es zu: Als Berater bin ich mitschuldig, mit Worten zu jonglieren, die nicht jedem geläufig sind. Bei einer internen Test-Präsentation vor Kollegen aus einem anderen Bereich wurde das deutlich, als ich über den „digitalen Arbeitsplatz für Wissensarbeiter“ sprach und daraufhin einige Fragezeichen im Raum hingen.

Was ist also ein „digitaler Arbeitsplatz“, direkt aus dem Englischen „digital workplace“?