Content-Marketing braucht Call-to-Action

Fina Kampagne Gossage - Pink AirContent-Marketing ist gerade der letzte Schrei. Schrei ist in jeder Hinsicht passend, da der Dialog-Faktor oftmals vernachlässigt wird. Auch wenn es ihm “nur” um Werbung ging, halte ich Howard Luck Gossage (US-amerikanischer Werbetexter 1917-1996) diesbezüglich für weit vorausschauend: Seine Anzeigenkampagnen sahen aus wie Zeitungsartikel, waren unterhaltsam und geistreich (wie zum Beispiel die Kampagne „Pink Air“ für Fina), beinhalteten allerdings immer einen Coupon oder eine Aufforderung zur Partizipation (Neudeutsch: Call-to-Action). Gossage hatte damals schon verstanden, was heute immer noch diskutiert wird:

“Die Leute lesen keine Anzeigen. Sie lesen, was sie interessiert  – und manchmal ist es eine Anzeige”.

So geht es auch in der aktuellen Druckausgabe 7/2014 der INTERNET WORLD Business um das Pro und Contra von Content-Marketing und was es sonst noch brauchen könnte, um Kunden zu erreichen. Was wird diskutiert?

Kundenkommunikation gehört in die Inhaltestrategie

Contact is KingWieder einmal haben Sie nicht das Richtige auf einer Webseite gefunden. Wieder einmal suchen Sie die Kontaktseite mit der richtigen Telefonnummer oder dem Link zu einem Hilfeforum. Oder gehen Sie doch lieber gleich zur Suchmaschine Ihrer Wahl? Last Exit Kontaktformular?

Das passiert wenn die Inhalte als Füllmaterial für das schicke Webdesign gesehen werden und der Kundenservice als die unvermeidliche Endstation für Gestrandete. Dann wundern sich diejenigen die hinschauen über miese Konversionsraten auf der Webseite und nervige oder genervte Anfragen im Kundenservice. Dabei geht das auch anders – mit einer Inhaltestrategie ( „Content Strategy“), die die Kundenkommunikation von Anfang an mitberücksichtigt.