Business-Produktivität plastisch

Vor wenigen Tagen hatte ich mit zwei Kollegen den ersten Kennenlerntermin bei einem interessierten kleinen mittelständischen Unternehmen nahe München. Wenn ich darauf reflektiere, muss ich zugestehen: Wir sind nicht schnell genug konkret geworden, haben nicht schnell genug praktische Beispiele gezeigt, daher wurde nicht klar, was wir im Kern meinen, wenn wir von Business-Produktivitäts-Lösungen sprechen. Wenn man so lange konzeptuell über diese Services nachdenkt und nicht aufpasst, verliert man als Berater manchmal die Bodenhaftung.

Dabei hatten wir das denkbar Konkreteste mit im Gepäck: Den Zugang zu einem Demo-System, das ein typisches Anwendungsszenario für Business-Produktivitäts-Lösungen zeigt – und ein Video davon, falls das Netz mal wieder nicht mitspielt.

Was hätten wir daran konkret zeigen können?

Es ist ein typisches Vertriebs-Szenario in einem mittelständischen Betrieb, vom Eingang der Ausschreibungsunterlagen bis zur Abgabe des Angebots – ohne dass eine einzige interne Email verschickt wird.
Ergebnis: Effizienzgewinn durch Verschiebung der Email-Kommunikation auf besser geeignete Kanäle.

Das Angebots-Team wird ad hoc über die Eigenschaften der persönlichen Profile und einer geeigneten Personen-Suche zusammengestellt.
Ergebnis
: Effizienzgewinn durch Vermeidung von Telefonanrufen und „Herumfragen“.

Es kann gemeinsam an einem Dokument ohne Versionierungs-Verwirrung und ohne langwieriges Ein- und Auschecken gearbeitet werden.
Ergebnis: Schnellere Lösung der Aufgabe, da der Rhythmus der Arbeit sich nicht an die Bedürfnisse der Technik anpasst, sondern andersherum

Es kann in einem nicht-lokalen, verteilten Team gemeinsam gearbeitet werden. Remote-Arbeit ist explizit möglich.
Ergebnis: Höhere Zufriedenheit bei Mitarbeitern durch flexiblere Arbeit. Ggf. auch Chancen, Mitarbeiter aus Ballungszentren zu rekrutieren, wenn die eigene Firma davon entfernt liegt.

Alle Teammitarbeiter bleiben über den Fortschritt informiert, weil die wichtigen Aktivitäten schnörkellos in einem sog. „Activity Stream“ dokumentiert sind. Das ist eine knappe, öffentliche, chronologische Liste aller wichtigen Ereignisse, ohne die negativen Effekte von Email-Verteilern.
Ergebnis: s.o. zur Vermeidung von Email

Dann also doch noch…

Glücklicherweise werden wir eine zweite Chance bekommen und können dem Unternehmen, von dem ich eingangs sprach, genau diese Punkte zeigen. Dann wird sicher plastisch begreifbar, dass man einige Kommunikationstechniken des 20. Jahrhunderts tatsächlich abstreifen kann wie ein altes Kleidungsstück, das nicht mehr passt. Zeigen ist besser als versprechen.

Wenn Sie das genannte Demo auch interessiert, sprechen Sie mich einfach direkt an – sven.koerber (at) brightone.de. Ich komme gerne vorbei und zeige es ihnen!

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