Awardjäger SocialCom

Als unser SocialCom den CCV Award für das innovativste IT-Produkt des Jahres 2013 gewann, war die Freude natürlich sehr groß. Dabei ist es der gefühlte 10te Preis, den die CRM-Lösung in den letzten drei Jahren abräumte. Darunter war auch eine Drittplatzierung  beim McKinsey High Business Award und zwei leuchtend blaue Trophäen der Funkschau Leserwahl.

Doch wie kann ein Mittelständler sich gegenüber großen Firmen mit anderen Möglichkeiten der Produktentwicklung behaupten? Was machen wir anders?

Agile Entwicklung

Eine der sicherlich wichtigsten Grundlagen unserer täglichen Arbeit bildet die Projektierungsmethode SCRUM. Bereits vor zwei Jahren entschieden wir uns dafür, SocialCom komplett mit dieser agilen Methode zu entwickeln und seitdem können wir uns schwer ein anderes Vorgehen vorstellen.  Auch wenn wir sicherlich peu a peu Kanban als Ergänzung dazunehmen werden. In einem späteren Beitrag werde ich detaillierter auf unser Vorgehen eingehen und von Estimation-Meetings, Daily Scrums und die Kuchentradition beim Sprint Review eingehen.

Im Fazit bedeutete die agile Vorgehensweise für uns, dass durch  mehr Eigenverantwortung von jedem Teammitglied, eine viel größere Geschwindigkeit in der Produktentwicklung und durch mehr Praxis und bedeutend weniger Theorie eine ganze Menge Spaß bei der Arbeit entstand.

Interdisziplinäre Teams

Ein sicher sehr großer Vorteil der meisten Mittelständler sind gemischte Teams. Gerade Homogenität fordert schnell einen Tunnelblick – bei unterschiedlichsten Fähigkeiten und Erfahrungswerten wird dies fast unmöglich. Im SocialCom-Team finden sich Computerlinguist(in)nen neben klassischen Softwareentwicklern, echte Nerds, alte Hasen mit der Spezialisierung auf Professional Service und noch weitere, zum Teil exotische Gattungen der Spezies Mensch. Langeweile kommt so sicher auch nicht auf.

Kundenbezug

Seit 30 Jahren sind wir im Contact Center-Bereich unterwegs. Da lernt man doch einiges. Und da die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt, werden eben jene Erfahrungen weitergegeben. Daneben – sicherlich auch bedingt durch das agile Vorgehen und damit die häufigeren Abstimmungstermine – versuchen wir sehr nah am Kunden zu sein. Nur so kann der Spagat zwischen den unterschiedlichen Sichtweisen sowie der häufig argen Differenz zwischen Wunsch und Nutzen gelingen.

Ein eigenes Innovationsbudget und die Lust an der Weiterbildung

Nicht der Normalität entspricht sicherlich die Tatsache, dass die Telenet (Update: brightONE) über ein nicht unerhebliches Innovationsbudget verfügt, mit welchem Jahr für Jahr an neuen Technologien, Produkten oder internen Prozessen gearbeitet werden kann. Und muss.

Gleiches gilt für Weiterbildungen. Meine aktuellste Herausforderung ist eine Kanban-Professional-Schulung Mitte Januar (von der ich ebenfalls berichten werde), aus der ich hoffentlich mit neuen Ideen zur Produktentwicklung mein Team in den Wahnsinn treiben werde.

Nicht nur damit der nächste Award unser Büro schmückt. Sondern in erster Linie, damit wir intern und extern weiterhin erfolgreich sein können.

Nie wieder einen Blogartikel verpassen >>> Zum Blog-Newsletter anmelden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 + 8 =