Michael Karlinsky

About Michael Karlinsky

Michael hat über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Software-Test und Qualitätssicherung. Er arbeitet als Test- und Projekt-Manager. Für brightONE ist er als Solution-Consultant tätig.

ANGACOM 2015 – Multimedia Services und Qualität

ANGACOM Freikarte free ticket Titel

Grünes Licht – brightONE auf der ANGACOM

Ein Gastbeitrag von Detlev Voss, Manager Network Services & Solutions und Solution Consultant für Monitoring Lösungen, IMS und VoIP Consulting sowie Testlösungen für die Telekommunikation bei der brightONE.

Sie haben Privat- und Geschäftskunden, die auf die Qualität Ihrer IP-basierten Telefonie-, Video-, TV- und Web-Dienste achten? Besuchen Sie uns vom 9. bis 11. Juni 2015 auf der ANGACOM in Köln. brightONE wird mit mehr als nur einem Stand vertreten sein. Unter dem Titel „Multimedia Services – Sicherstellung der Qualität für Kunden und Mitarbeiter“ werden wir Ihnen zeigen, wie Sie eine höhere Dienstqualität bei gleichzeitiger Reduktion der Betriebskosten erreichen. Unser Vortrag findet voraussichtlich am 10. Juni um 15:30 bis 15:50 Uhr in der „Speakers Corner“ statt. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion im Anschluss. Freikarte für die ANGACOM anbei!

Ist Agilität messbar?

Agilität agil messbar TitelKlassische Assessment-Techniken und Regelwerke sind stark in der traditionellen Softwareentwicklung verwurzelt. Wir kennen u.a. CMMI® für die Bewertung des Softwareentwicklungsprozesses und TMMi® bzw. TPI NEXT® für den Testprozess. Der Begutachtete erwirbt durch sie – falls unabhängig durchgeführt – einen objektiven Blick auf die aktuelle Projekt- oder Unternehmenssituation in den Bereichen Entwicklung und Test. Viel nützlicher jedoch sind die resultierenden zeitlich gestaffelten Empfehlungen. Zusätzlich zum Standard sind solche Empfehlungen unserer Meinung nach stets durch ökonomische Betrachtungen, d.h. minimal eine Kosten-Nutzen-Analyse, zu unterfüttern.

Kann man ebenso agile Strukturen auf ihre Reife untersuchen? Oder ist es ein Widerspruch zu den Prinzipien agiler Softwareentwicklung; steht doch im agilen Manifest bereits: „[…] value individuals and interactions over processes and tools.

Crowd-Testing: Usability-Test 2.0?

dance partyDie Crowd erfreut sich bei Unternehmen immer größerer Beliebtheit, denken Sie nur an Crowd-Funding, dem Finanzieren von Projekten durch die Masse über das Internet; Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo sind hinlänglich bekannt und nicht mehr wegzudenken. Crowd-Sourcing dagegen dient dem Beziehen von Dienstleistungen, Idee oder Inhalten. Der klassische Arbeitnehmer wird ersetzt durch die anonyme Masse. Angeregt durch einen Artikel in der ct 1/2015 [1][2] über Click-Working im allgemeinen und dem „Test“ dessen im Selbstversuch, wollen wir den aktuellen Stand des Crowd-Testing im speziellen analysieren. Ultimativ wollen wir die Frage beantworten: Wie sinnvoll ist es für Sie Tests an die Crowd auszulagern?

Testen: Das Stiefkind der Informatik?

matryoshka dollsIm Januar 2015 verkündete das e-Print Archiv arXiv den 1 Millionsten Upload. (Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Blogs war der Zähler bereits auf 1.027.744 geklettert.) Nach Recherchen von Nature handelt es sich dabei um einen Artikel aus dem Bereich der theoretischen Statistik mit dem Titel „A Well Conditioned and Sparse Estimate of Covariance and Inverse Covariance Matrix Using a Joint Penalty.“ Wir wollen diesen Meilenstein zum Anlass nehmen und den Stellenwert des Testens in der Informatik analysieren.

Testen in der modularisierten Welt

TeamworkAm 25. März 2015 hatte das Quality Engineering Team von ImmobilenScout24 (IS24) zum 2. QE Stammtisch mit dem Titel „Testen von verteilten Applikationen“ geladen. Kernfrage war: „Wie testen wir das Zusammenspiel unabhängig voneinander deployter Systeme?“ Wenn jedes agile Team sein eigenes Modul testet, wer stellt sicher, dass alles zusammen funktioniert? Zusammen mit Entwicklern und Testern verschiedener Portalbetreiber, darunter weitere Größen wie idealo und Zalando, wurde in lockerer Atmosphäre diskutiert. Norbert Kroth, Solution Consultant Web Portal Solutions und ich haben brightONE vertreten.

Lesen Sie weiter, wie sich klassische Module von microservices unterscheiden und warum der Integrationstest weiterhin ein heißes Thema bleibt.

Wie reif ist modellbasiertes Testen?

ReifeprüfungFür eine prozessorale Bewertung der Testprozesse im Allgemeinen existieren bekanntlich anerkannte Methoden, wie TMMi® und TPI NEXT®. Sie haben gemein die Bestimmung eines Reifegrades, sie geben Verbesserungsvorschläge und empfehlen die Reihenfolge deren Umsetzung. Betriebswirtschaftliche Aspekte, wie Kosten-Nutzen-Analysen sind nicht Hauptbestandteil solcher Methoden. Auch deren geringe Granularität sorgt oft für Diskussionsstoff.

Ein Beispiel. Ist die Anzahl der für die Testplanung und -steuerung erhobenen Metriken ein Indiz für die Reife des Testprozesses? Testet man „kontrolliert“, wenn man nur eine Metrik verwendet und testet man schon „effizient“ bei der Verwendung von fünf Metriken? Es ist hier leicht einzusehen, dass diese Herangehensweise nicht sinnvoll ist. Ein Hauptqualitätsmerkmal von Metriken ist ihre Zweckdienlichkeit, nicht ihre schiere Anzahl.

Weniger trivial ist die Beantwortung der Frage nach der Güte bzw. Reife der Testautomatisierung. Eine naheliegende Möglichkeit wäre die Messung des Automatisierungsgrades, also wieviel Prozent aller Testfälle sind automatisiert? Je höher, desto reifer die Testautomatisierung? Der Grenznutzen eines immer steigenden Grades der Automatisierung wird dabei jedoch nicht betrachtet, Stichwort: Pareto-Prinzip. Einen eleganten Ansatz die Reife einer speziellen Variante der Automatisierung – modellbasiertes Testen – zu bestimmen, wollen wir im Folgenden behandeln. Zu Beginn ein kurzer Ausflug in die Modelltheorie.

Test-Konferenzen 2014 – Ein Rückblick

SpeakerAls Solution Consultant für unser Testing Productivity Portfolio hatte ich dieses Jahr die Gelegenheit an drei ausgewählten Veranstaltungen teilzunehmen und brightONE zu vertreten, als Teilnehmer aber auch als Test-Experte an unserem Stand.