Joachim Raabe-Heitmann

About Joachim Raabe-Heitmann

Joachim Raabe-Heitmann ist Senior Process Consultant bei brightONE und berät Kunden, wie sie ihre Produktivität im Test steigern können. Dazu bringt er über 25 Jahre Erfahrung in der Vermittlung zwischen verschiedenen Rollen und Gruppen im Produktlebenszyklus ein, sowie die "exotischen" Sichtweisen eines ehemaligen Mathematik- und Geographielehrers.

Was kostet ihr Test Prozess? (K)Eine Ahnung!

Frozen 200 Euro NoteWir analysieren die Produktivität von Test Prozessen. Warum? Unsere Kunden haben ihren Test Prozess als einen Bereich mit Potenzial für eine Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation identifziert. Unsere Test Produktivitäts Analyse liefert dazu Vorschläge und erläutert, auf welche Art und Weise diese zu einer Verbesserung beitragen.

Aber viele Kunden brauchen mehr Informationen für ihre Entscheidungen, insbesondere: Kosten und Nutzen der Umsetzung der Vorschläge.

Wir sind überzeugt von unseren Vorschlägen, aber ihnen ein Preisschild anhängen? – Lieber nicht – Zahlen haben so etwas Verbindliches. Wir haben zwar ein Gefühl für die finanziellen Größenordnungen der Umsetzung, aber wie sollen wir diese Ahnung (engl. „hunch“) in den Griff bekommen?

Im Kapitel „A domestication of hunch“ ihres Romans „The left hand of darkness“ lässt Ursula LeGuin außerirdische Mystiker auftreten, denen es durch eine Kombination von seherischer Begabung, Askese, Ritualen, Meditation und Ekstase gelingt, ihre Ahnungen zu Vorhersagen zu verdichten. Ob diese Methode auch für uns geeignet ist?

Schnittgesichter im Test Prozess?

Test ProzessHier geht es nicht ums Grimassenschneiden, auch wenn uns beim Reisen mit der Schnitt-Stadt und noch öfter beim Reiten auf Wellen des Schnitt-Netzes danach sein mag.

Verwirrt? Es wird klarer wenn wir die Vokabeln intercity, internet und eben interface verwenden.

Während wir bei den ersten beiden das Verbindende im „inter“ (= „zwischen“) betonen, bringen wir bei interface (= „Schnitt“stelle) oft das Trennende in den Vordergrund. Das hat historische, organisatorische und technische Gründe, führt aber auch dazu, dass wir unbewusst kreative und ökonomische Potenziale ignorieren, die sich ergeben, wenn man die verschiedenen „faces“ (= Gesichter, Fronten) nicht aufeinander sondern auf gemeinsame Ziele ausrichtet und dann ihre „Interaktionen“, also was zwischen ihnen geschieht, neu definiert.

Beispielhaft haben wir das immer wieder bei der Optimierung von Test Prozessen erfahren.