Adriana Campos Kopecky

About Adriana Campos Kopecky

Adriana Campos Kopecky ist Senior Technical Consultant bei brightONE. Bei verschiedenen Kundenprojekten mit dem Schwerpunkt Software-Testing konnte Adriana wertvolle praxisnahe Erfahrungen sammeln. Sie beschäftigt sich außerdem mit der Entwicklung neuer, auf den Markt abgestimmter Testing und Digital Business Lösungen.

E-world 2017: digitale Lösungen für mehr Energieeffizienz

Der Energiemarkt erlebt seit einiger Zeit viel Bewegung. Der bewusste Umgang mit Energie hat definitiv schon den Spagat von Trend und Selbstverständlichkeit geschafft. Die Arbeit von Organisationen wie beispielweise Greenpeace, die Umwelterziehung in (Grund-)Schulen und der Einsatz von öko-orientierten Politikern haben zu dieser Veränderung wohl beigetragen. Wir kennen die Auswirkungen von Fehlentwicklungen im Energiebereich. Nicht nur wirtschaftlich macht sich das unverantwortliche Handeln mit Energie bemerkbar, vor allem die Umwelt leidet extrem unter den Folgen von Energieverschwendung und -mismanagement. Im Internet findet der neugierige Leser schnell Berichte über Umweltprobleme, die mit dem Energiemismanagement zusammenhängen. Es lohnt sich aber nicht, sie herzuzeigen. Wie gesagt, ein Umdenken im Umgang mit Energie findet bereits statt. Es macht mehr Sinn über die neuen, cleveren Möglichkeiten, effizient mit Energie umzugehen, zu berichten. Schauen wir uns das mal an.

Digitalisierung – besseren Services auf der Spur

In der deutschen Sprache gibt es den Spruch: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wir alle hinterlassen unsere Spuren: Die genutzte Kaffeetasse, die niemand in die Spülmaschine der Firmenküche bringt. Die alten Zeitschriften und Magazine, die in einem Haushalt Platz nehmen, obwohl sie eigentlich in den Mülleimer gehören. Die Zigarettenkippen, die überall auf Gehwegen zu sehen sind.

Auch in der digitalen Welt sind unsere Spuren leicht zu finden. Mit Hilfe einer Suchmachine wie Google oder Bing stoßen wir schnell auf Informationen über Menschen und Dinge, die uns interessieren: Facebook Posts, Twitter Meldungen, YouTube Posts, Instagram Posts, LinkedIn Profile, Xing Profile, veröffentlichte Artikel in Zeitungen, Blogs. Abgesehen von der Bedeutung, Qualität oder sogar Unzulässigkeit der digitalen Spuren verweilen sie so lange im offenen Web, bis sie gelöscht werden.

Solche digitalen Spuren werden im Züge der Digitalisierung von manchen Unternehmen bekannterweise smart genutzt. Andere Unternehmen erarbeiten noch mit Vorsicht ihre Digitalisierungsstrategien. Fest steht: Im digitalen Zeitalter passiert schon einiges, alles mit dem Ziel, die Erwartungen der modernen Kunden zu erfüllen. Schauen wir uns das genauer an.

Testing Webservices: Performance im Fokus

Webservices Word Collage on white background

Waren Sie schon in einer Situation, in der Sie Informationen mit einer anderen Person austauschen wollten, die aber Ihre Sprache nicht versteht? Das ist unangenehm und vor allem enttäuschend. Jetzt nutzen wir unsere Vorstellungskraft und übertragen diese Situation auf Software und Systeme im Internet. Denken wir an zwei Unternehmen, die sich ergänzen möchten: Unternehmen eins ist eine Fluggesellschaft, die Flüge anbietet. Unternehmen zwei ist eine Reiseagentur, die ein eigenes Online-Reisebuchungssystem betreibt. Die Unternehmen streben eine Partnerschaft an, d.h. die Flüge von Unternehmen eins sollen im Online-Reisebuchungssystem von Unternehmen zwei angeboten werden und buchbar sein. Die Systeme der beiden Unternehmen sind aber sehr unterschiedlich und können nicht miteinander kommunizieren. Diese Situation kommt häufig vor. Es gibt aber eine Lösung für dieses B2B Problem und sie heißt Webservice!

Performance Testing für robuste Online-Shops

Colorful application icon concept and the shopping cart

Bei großen Online-Events wie Black Friday und Cyber Monday merkt man deutlich, wie wichtig das Thema „Shop-Performance“ eigentlich ist. Selbst bei kleineren Aktionen wie dem Verkauf von Tickets für manche Rock-Konzerte oder Fußballspiele lässt sich erkennen, dass ohne die nötige Performance das Risiko eines Absturzes groß ist. Wenn plötzlich eine nicht vorhergesehene Anzahl an Kauflustigen den Online-Shop stürmt, um die günstigen Schnäppchen und Sonderangebote zu ergattern, oder um sich schnellstmöglich die besten Konzerttickets zu sichern, sollten die Systeme der Online-Händler den Ansturm aushalten können. Ein Absturz kostet Unternehmen Umsatz und Image. Das ist tatsächlich schon häufiger passiert, sogar bei den Großen in ihren Brachen: Apples Online-Store kollabierte zum Start der iPhone-6s-Vorbestellungen, gegen Shell brach ein Shitstorm los, als die Teilnehmer am Treueprogramm „Clubsmart“ einen als Bonus ausgelobten E-Book-Reader nicht ordern konnten. Ein Umdenken in der Entwicklung von Shopping-Applikationen ist deswegen dringend notwendig. Neben Funktionalität, Design, Sicherheit und vielen anderen Punkten müssen auch Performance-Aspekte berücksichtigt werden, bevor ein Online-Shop online geht.

WLAN-Testing für ein genussvolles mobiles Internetsurfen

Close up telephone on the background of computer on the beachFür viele Menschen ist das WLAN einfach ein schneller und kostengünstiger Internetzugang kombiniert mit bequemer Mobilität. Ein WLAN vereinfacht das Leben, sei es im Büro, in Privathaushalten oder unterwegs. Ist das WLAN z. B. in den eigenen vier Wänden einmal eingerichtet, dann kann man in der ganzen Wohnung kabel- und drahtlos surfen.

Was ist eigentlich WLAN?

WLAN steht für Wireless Local Area Network oder „Kabelloses Lokales Netzwerk“. Es ist ein lokales Funknetz im 2,4 GHz oder 5 GHz Bereich, auch Hot Spot genannt, das ermöglicht, die Vorteile des Internets mobil zu genießen.

Die üblichen WLAN-Standards der 802.11 Familie erlauben verschiedene Übertragungsgeschwindigkeiten. Neugeräte verfügen inzwischen überwiegend über 802.11n. Theoretisch ist eine Datenrate von bis zu 600 Mbit/s möglich. Praktisch werden aber oftmals die versprochenen Datenraten nicht erreicht. Ein häufiger Grund dafür ist die mehrfache Belegung eines Kanals. Andere Gründe können aber auch Schwächen in der WLAN-Implementierung sein, die nur mit geeigneten Tests in einem entsprechend ausgestatteten Labor aufgedeckt werden können.

Warum CPE-Testing wichtig ist

W-Lan-RouterUnter einem „Customer Premises Equipment“ (CPE) versteht man heute ein Teilnehmer-Endgerät, das Festnetztelefonie bzw. Zugang zum Highspeed-Internet ermöglicht. Die Einrichtung erfolgt meist automatisch übers Netz und sollte für den Endnutzer kein Problem darstellen. Mit einer Weboberfläche kann der Internetzugang auch manuell konfiguriert werden.

Die ersten CPEs – klassische Telefone

Das erste CPE war quasi das klassische Telefon. Hervorzuheben sind die damaligen Qualitäts- und Testanforderungen an die Telefone. Die Lebensdauer war so hoch, dass oft dasselbe Gerät einen Anwender über viele Lebensphasen begleitete.

Als die Telefonnetze noch eine staatliche Angelegenheit waren, bekam man in vielen Ländern Telefone exklusiv von der zuständigen „Post“. Mit der Liberalisierung des Telefonmarktes wurden Telefone frei im Handel verfügbar. Es begann ein starker Preisverfall mit der Folge, dass die Qualitätsanforderungen sanken und das Telefon sich in Richtung eines Wegwerfproduktes entwickelte.

Performance Testing nach Mitternacht

Performance TestingStein für Stein drauflegen und dabei beobachten, was mit dem Turm passiert. Fällt er? Wann? Dieses Bild beschreibt in etwa die Arbeit eines Performance-Testers.

Unbemerkt, in Zeiten geringer Nutzeraktivität und meistens mitten in der Nacht greift er ein Webportal im Auftrag des Betreibers mit einer definiert ansteigenden Last an und beobachtet neugierig was mit dem „System under Test“ passiert. Stürzt es ab? Bei welchem Stein genau?